Im Herbst 2004 entstand die Idee, dem Waldbesucher in anderer Weise als bisher eine Möglichkeit zu bieten, in Dialog zum Wald zu treten. Entwickelt wurde diese Idee in erster Linie vom ehemaligen Hauptamtsleiter der Gemeinde Hardheim, Robert Lutz, Forstbetriebsleiter Henner Niemann und Professor Eberhard Holder von der Technischen Universität Stuttgart.

In verschiedenen Workshops wurden vielfältige Ideen gesammelt und in ein Gesamtprojekt gefasst. Dabei stehen drei Ansätze im Vordergrund:
Die kulturelle Bedeutung des Waldes soll auf neue Weise in den Vordergrund gestellt werden, der Wald selbst soll als Kunstobjekt dienen und ortsansässige und regionale Kunstschaffende sowie kunstinteressierte Gruppierungen sollen in das Projekt integriert sein, es als Basis tragen.

Der Wald soll dabei nicht als schöne Kulisse für die Kunst dienen, sondern vielmehr selbst Gegenstand der Kunst werden.

Das Projekt soll aber gleichzeitig auch Chance sein, die Menschen wieder mehr an die Natur und den Wald im Besonderen heran zu führen.

Der Besucher verlässt den gewohnten Waldweg und er tritt in den Wald auf ungewohnten Pfaden ein. Der Ortswechsel geht mit einem Perspektivwechsel einher, macht bisher Unsichtbares sichtbar und gibt Einblicke frei, die vorher vielleicht verstellt waren -

die Grenzen zwischen Kunst und Natur verschwimmen.

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